Diese Webseite verwendet Cookies. Diese werden z.B. für statistische Zwecke verwendet. mehr Informationenschließen
Aufklappen
Zuklappen

Archiv

2014 (65)
2013 (151)

UN fordern ökonomisches Umdenken

08. Januar 2013 - Wirtschaft

Das Weltwirtschaftswachstum hat sich 2012 deutlich abgeschwächt und bleibt nach einem Bericht der Vereinten Nationen für mindestens zwei weitere Jahre auf einem niedrigen Niveau.

Die aktualisierten Prognosen gehen von einem Wachstum von lediglich 2,4% im Jahr 2013 und 3,2% im Jahr 2014 aus, was einer deutlichen Reduzierung im Vergleich zu früheren Annahmen entspricht.

Eine Erholung der durch die Rezession von 2008/09 ausgelösten Effekte (v.a. am Arbeitsmarkt) ist durch dieses Wachstum nicht zu erwarten.
Die UN sieht vor allem in Europa, aber auch den USA, Japan und China Risiken für eine generelle Verschlimmerung der Lage, da sich eine Abschwächung der Wirtschaft in diesen Ländern meist noch deutlicher auf schwächere Volkswirtschaften auswirkt bzw. weltweite Effekte entfaltet.

Nachdem aktuelle Lösungen weitestgehend fehlgeschlagen sind, fordert der Report eindringlich die Finanzpolitik auf langfristig orientierte sowie nachhaltige Strategien umzustellen. Es wird empfohlen die Lösungsideen global zu koordinieren und den Fokus auf Maßnahmen zu legen, welche direkt der Entstehung von Arbeitsplätzen sowie "grünem Wachstum" zu gute kommen.
Darüber hinaus rät der Report die Entwicklung von Reformen zur weltweiten Regulierung des Finanzsektors zu beschleunigen.

Quelle: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=43803&Cr=economy&Cr1=

Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.

0 Kommentare