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Die bekannte und die unbekannte Ölpest

15. Januar 2013 - Wirtschaft, Umwelt

Am 20. April 2010 explodierte die Ölbohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko. Mehrere Arbeiter verloren ihr Leben und es wurden gigantische Mengen Öl freigesetzt. Schätzungen gehen von 800 Millionen Litern aus.

Es wurden durchaus Anstrengungen unternommen der Lage Herr zu werden. Auf Grund der Dimension der Katastrophe bleibt es offen, in wieweit mittel- und langfristige Schäden begrenzt werden können.
BP hat bisher schon mehrere Milliarden Dollar Schadensersatz bezahlt. Und es könnte noch viele weitere folgen. Im Vergleich zu früheren Unglücken versucht BP die Angelegenheit möglichst leise - und meist außergerichtlich - zu regeln.

Während der Untergang von Deepwater Horizon zumindest kurzzeitig für ein intensives mediales Echo sorgte (inzwischen findet man nur noch gelegentlich Artikel, obwohl die Folgen noch lange nicht beseitigt sind), bleibt eine andere Katastrophe seit Jahren so gut wie unberücksichtigt: die Ölpest im Nigerdelta.

Während sich das ausgelaufene der Deepwater Horizon in den Weiten der Meere verteilt und viele Auswirkungen nicht offensichtlich (!) wahrnehmbar sind, sind im Nigerdelta ganze Landstriche für Jahrzehnte verseucht und raubt vielen Menschen die Lebensgrundlage. In ersten Linie wird dort das Unternehmen Shell verantwortlich gemacht.

Quellen:

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