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Island gewinnt gegen "Failed Bank"

28. Januar 2013 - Wirtschaft

Island hat einen wichtigen Prozess im Zusammenhang mit dem Bankencrash ab 2008 gewonnen. Es ging um die sofortige Kompensation der Anlageverluste britischer und niederländischer Kunden einer insolvent gegangenen isländischen Bank. Das Gericht der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) sprach Island vom Vorwurf des Verstoßes gegen den europäischen Anlegerschutz frei (Island ist kein Mitglied der EU, ist aber vertraglich an viele Regeln der EFTA gebunden).

Entgegen anderen Ländern verweigerte Island den Einsatz von Steuergeldern um ausländische Gläubiger zu entschädigen (durch Volksabstimmungen entschieden), was bereits zu schweren diplomatischen Zerwürfnissen mit den oben genannten Ländern geführt hat.

Island wurde ebenfalls vorgeworfen ausländische Anleger diskriminiert zu haben, indem die Vermögen isländischer Anleger zu Beginn der Krise zu solventen Banken transferiert und damit gerettet worden sind. Auch hier wurde der Inselstaat entlastet.

Der verhandelte Fall bezog sich zwar lediglich auf die durch eine Bank verursachten Verluste, kann jedoch als Signalurteil betrachtet werden.

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