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Mythos Wein

16. März 2013 - Wissenschaft

Einem moderaten Alkoholkonsum, insbesondere dem Weingenuss, wird eine medizinisch positive Wirkung zugeschrieben. Vor allem bei Herz- und Kreislauferkrankungen soll der Wein präventiv wirken. Wirklich fundiert sind diese Volksweisheiten allerdings nicht.

Es gibt zwar durchaus Studien die Indizien für die vermuteten Effekte liefern (in erster Linie Tierversuche), haltbare Breitenstudien über die Auswirkungen auf der menschlichen Organismus fehlen aber oftmals. Die Weinindustrie tut aber durchaus ihr Bestes den Glauben an das Gute im abendlichen Gläschen aufrechtzuerhalten.

Weniger bekannt ist, dass auch kleine Mengen Alkohol - vor allem in Kombination mit Rauchen - das Krebsrisiko erhöhen können. Mit anderen Worten: den möglichen Schutz des Herz-Kreislaufsystem erkauft man sich durch ein potenziell erhöhtes Krebsrisiko.

Im Zweifelsfall sollte man den Genuss des guten Tropfens nicht mit pseudo-medizinischen Argumenten begründen, sondern dazu stehen, dass man ihn trinkt weil er schmeckt.

Quellen.

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