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Spekulationen um Chavez Krebserkrankung

22. März 2013 - Internationales

Der venezolanische Staatspräsident Hugo Chavez war bis zu seinem Tod 2013 eine schillernde wie umstrittene Persönlichkeit, die durch sein Reden und Handeln stark polarisierte.

Für die einen war er ein linkes Schreckgespenst, ganz in der Tradition des langlebigen Fidel Castro, für die anderen ein Befreier ausgebeuteter Bevölkerungsschichten sowie ein Widerpart US-amerikanischer Interessen direkt in deren Hinterhof.

Chavez Krebserkrankung bot schon vor dessen Ableben Raum für Spekulationen. So soll der Staatspräsident selber geäußert haben, dass die USA hinter der Krebserkrankung stecken würden. Auch der designierte Nachfolger Maduro äußerte sich entsprechend.

Einige andere, den USA nicht unbedingt gut gesonnene, südamerikanische Politiker hatten oder haben mit Krebserkrankungen zu kämpfen, z.B. Dilma Rousseff, Fernando Lugo oder Luiz Inacio Lula da Silva. Bei Cristina Fernandez de Kirchner wurde der Krebsverdacht nach einer Operation als Fehleinschätzung diagnostiziert.

Statistisch haben die wenigen Beispiele natürlich keine Relevanz und Krebs ist leider keine allzu seltene Krankheit. Auch die medizinische sowie operative Machbarkeit Krebs gezielt auszulösen ist umstritten.

Dennoch bleiben die Beteiligung der USA am Putsch im April 2002 gegen Chavez, zahlreiche verdeckte und offene Interventionen in südamerikanische Staaten, unzählige Attentate auf Fidel Castro sowie die generelle Politik verdächtige Personen im Zweifelsfall - in neuerer Zeit wurden v.a. Einsätze mit Drohnen bekannt - auszuschalten.

Auch wenn vieles zusammen passen würde, bleiben am Ende kaum haltbare Fakten übrig. Wenn aber in vielen Jahren die Verschlussfristen US-amerikanischer Geheimdokumente abgelaufen sind, gibt es vielleicht die eine oder andere Überraschung....

Quellen:

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