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Leistungsanzeiger der Innovationsunion 2013

28. März 2013 - Wirtschaft

Der seit 2007 jährlich erscheinende Leistungsanzeiger der Innovationsunion liefert vergleichende Zahlen zur Bewertung der Forschungs- und Innovationsleistung der EU27 Staaten. Daneben werden noch weitere europäische Länder mit in die Betrachtung einbezogen (z.B. Island, Norwegen, Kroatien, Serbien oder die Schweiz). Mit einer etwas eingeschränkten Datenbasis wird auch der Vergleich mit anderen Industrienationen (z.B. USA, Kanada, China, Indien, Brasilien...) hergestellt.

Im innereuropäischen Vergleich verbessern die Innovationsführer - Schweden, Deutschland, Dänemark und Finnland -  Ihre Position, während mittelmäßige bis bescheidene - Polen, Lettland, Rumänien und Bulgarien - Innovatoren eine Stagnation vorweisen und sich der Abstand zwischen dem oberen und dem unteren Ende vergrößert. Auch wenn sich die Geschwindigkeit verlangsamt hat, kann die EU trotz der Finanzkrise die Innovationskraft verbessern. Verantwortlich für den positiven Trend sind in erster Linie kleine und Mittelständische Unternehmen sowie eine gut etablierte Forschungslandschaft.

Im Internationalen Ranking liegt die EU deutlich hinter den führenden Nationen Südkorea, USA und Japan. Während der Vorsprung Südkoreas zunimmt, konnte die EU gegenüber den USA und Japan seit 2008 zur Hälfte aufschließen. China ist ein harter Verfolger, gegenüber den anderen BRICS-Staaten konnte die EU ihren Vorsprung verteidigen und sogar den Abstand zu G8-Land Kanada vergrößern.

Vor allen von den BRICS-Staaten sind zukünftig starke Anstrengungen im Bereich der Forschung und Entwicklung zu erwarten. Der Abstand zur Spitze mag zwar schrumpfen, ist aber immer noch enorm. Auf Grund der Bevölkerungsstruktur sowie der Rohstoffbasis ist Europa abhängig von einer starken Innovationskraft seiner Mitgliedsstaaten. Die Regierungen tun gut daran, die Entwicklung weiter aktiv zu fördern und v.a. für eine gute
Fundament für KMUs zu sorgen.

Quellen:

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