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Internationaler Tag der Pressefreiheit 2013

03. Mai 2013 - Gesellschaft

Heute wird weltweit der Ende 1993 von der UNESCO erdachte "Internationale Tag der Pressefreiheit" begangen. Schon Anfang des Jahres hat sich UN Generalsekretär Ban Ki-moon in einem Video für die Kampagne 'Day Without News' über die elementare Bedeutung freier Berichterstattung ausgelassen und wies darauf hin, dass 9 von 10 Fälle getöteter Journalisten ungestraft blieben. UN-Zahlen sprechen von 121 während ihrer Arbeit ums Leben gekommenen Journalisten (inkl. Bürgerjournalisten und Mitarbeitern) im Jahr 2012*.

Anlässlich des heutigen Tages veröffentlichte die Organisation "Reporter ohne Grenze" eine aktualisierte Liste der "Feinde der Pressefreiheit", welche Staatsoberhäupter, paramilitärische sowie kriminelle Gruppierungen auflistet, welche die freie Arbeit von Journalisten be- oder gar verhindern.
Nennenswerte Neuzugänge auf dieser Liste sind u.a. Muslimbruderschaft in Ägypten oder die Oppositionsgruppierung der Al-Nusra-Front in Syrien (das Assad-Regime ist schon lange aufgeführt). In Spanien hat sich die Lage durch die Einstellung des bewaffneten Kampfes des ETA verbessert, während Russland seinen Dauerplatz seit Jahren konsequent hält.

*Reporter ohne Grenzen gehen von 135 Opfern aus

Quellen:

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