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Schwere Dürre trifft die Marshallinseln

10. Mai 2013 - Internationales

Eine schwere Dürre sucht zur Zeit die nördlichen Gebiete der im westlichen pazifischen Ozean liegenden "Republik Marshallinseln" heim. Vor allem der Mangel an Trinkwasser macht den Menschen schwer zu schaffen. Auf mittlere Frist werden noch die Folgen von Ernteausfällen zu verkraften sein.
Das Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) unterstützt die Regierung der Marshallinseln sowohl finanziell, als auch mit Experten vor Ort.

Die knapp 55.000 Einwohner des kleinen Inselstaates verteilen sich mehrheitlich auf nicht ganz 30 Inseln bzw. Atolle*, was die Versorgung der Menschen nicht einfacher macht.

Auf zwei Atollen (Bikini und Eniwetok) der Republik wurden in den 1950er Jahren von den USA Atombombentests durchgeführt. Bis heute - und voraussichtlich auch für zukünftige Zeiten - sind Teile der Inseln unbewohnbar.

Im Durchschnitt ragt die Landfläche der Marshallinseln gerade mal zwei Meter über den Meeresspiegel, so dass ein Anstieg große Mengen Land einfach verschwinden lassen wird. Sollten davon auch die strahlenverseuchten Gebiete betroffen sein, könnte die drohende Katastrophe untergehender Inselstaaten noch schlimmer ausfallen.

*) Ein Atoll besteht meist aus ringförmig um eine Lagune angeordnete Inseln und kann enorme Ausmaße annehmen, z.B. hat das Eniwetok-Atoll einen Durchmesser von ca. 37 km und besteht aus über 40 Inseln.

Quellen:

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