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Kindersterblichkeit weltweit fast halbiert

15. September 2013 - Zahlen

Anstrengungen der WHO sowie der Vereinten Nationen ist es zu verdanken, dass sich die weltweite Kindersterblichkeit seit 1990 nahezu halbiert hat. In absoluten Zahlen mag sich die durchaus erfolgversprechende Nachricht etwas anders anhören: 2012 starben weltweit 6,6 Millionen Kinder vor dem Erreichen des fünften Lebensjahres, was ca. 18.000 Kindern täglich entspricht.

Weltweit betrachtet können 45% der Todesfälle von unter Fünfjährigen direkt oder indirekt mit Unterernährung in Verbindung gebracht werden. Daneben sind der nicht vorhandene Zugang zu einfacher medizinischer Versorgung, ein mangelnder Impfschutz sowie indirekt Kinderheiraten häufige - und vor allem vermeidbare - Ursachen.

Grob die Hälfte der genannten Todesfälle verteilt sich auf die Länder China, die Republik Kongo, Indien, Nigeria und Pakistan, was sich gerade bei China und Indien mit den großen Gesamtbevölkerungen erklären lässt. Auch wenn in Subsahara-Afrika deutliche Fortschritte erkennbar sind, hält es Prozentual betrachtet mit einer nicht ganz 10%tigen - in westlichen Ländern liegt die Quote bei ca. 1/16 - Wahrscheinlichkeit eines frühen Kindestodes den traurigen Rekord.

Trotz der weltweit positiven Entwicklung, wird das Millenium Ziel Nr 4 - die Senkung der Kindersterblichkeit und 2/3 bis 2015 - voraussichtlich nicht erreicht werden. Direkt im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Kindersterblichkeit steht auch die Verringerung der globalen Armut. Die Zahl von 2,5 Milliarden Menschen ohne Zugang zu sanitären Anlagen mag die Problematik deutlich machen.

Eine steigende Weltbevölkerung, zahlreiche Krisenregionen sowie durch den Klimawandel bedingte Veränderungen werden die Weltgemeinschaft vor schwierige Aufgaben stellen.

Quellen:

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