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Der Welttoilettentag 2013

18. November 2013 - Gesellschaft

Morgen findet - wie seit 2001 jeden 19.11. - der von den Vereinten Nationen eingebrachte weltweite Toilettentag statt. Was sich aufs erste Lesen amüsant anhört, hat einen ernsten Hintergrund und soll die Wahrnehmung auf die gut 2,5 Milliarden Menschen ohne vernünftige sanitäre Versorgung lenken.

Der durchaus vorhandene humoristische Charakter eines Welttoilettentages ist den Initiatoren dabei bewusst, dient aber dem Zweck, verantwortliche Regierungen, die Medien oder Entwicklungsorganisationen mehr für dieses Thema zu sensibilisieren.

Der Mangel an sanitärer Versorgung führt vor allem in den Entwicklungsländern zu massiven gesundheitlichen Risiken. Am meisten betroffen davon sind kleine Kindern. So verursachen Durchfallerkrankungen weltweit alle 20 Sekunden einen Todesfall. Gute sanitäre Anlagen sind nicht nur ein Zeichen von Wohlstand, sondern können durch die Steigerung von Gesundheit und Arbeitsproduktivität auch ein Faktor für die Generierung von Wohlstand sein. Die WHO schätzt, dass auf 1$ Investition in Wasser-und Sanitärversorgung 5$ Rendite - abhängig von den vorherrschenden Gegebenheiten - in Form einer Verringerung von Gesundheitskosten sowie einer Steigerung des Arbeitspotenzials erzielt werden können. Die Bildungschancen von jungen Frauen werden damit ebenfalls merklich erhöht, da diese ohne ausreichende sanitäre Anlagen während der Tage oft dem Unterricht fernbleiben. Es wird deutlich, dass die Problematik nicht nur gesundheitliche Belange berührt, sondern auch in wirtschaftliche Fragestellungen sowie die Genderthematik hineinreicht.

Quellen:

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