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EU-Grenzbeschlagnahmestatistik 2012

17. Dezember 2013 - Wirtschaft

Wer Waren unterschiedlicher Art einkauft, muss darauf vertrauen, dass es sich auch um die angepriesenen Produkte handelt. Dass dies leider nicht immer der Fall ist, zeigt die jährliche EU-Grenzbeschlagnahmestatistik für das vergangene Jahr, welche sich unter anderem auch mit der Problematik der Produktnachahmung sowie Markenpiraterie auseinandersetzt.

Die Folgende Tabelle zeigt die Entwicklung im Vergleich zum Jahr 2011.

Beschlagnahmungen20112012
Fälle91.24590.472
Produkte114.772.81239.917.445
Wert*€ 1.272.354.795€ 896.891.786

* Verkaufswerte EU

Obwohl vor allen die Zahl der beschlagnahmten Artikel deutlich nach unten ging, blieb die Zahl der registrierten Fälle auf praktisch gleichem Niveau. Grund dafür ist die inzwischen angewandte Strategie von Kleinsendungen via Postweg, welche sich zu nicht unerheblichen Teilen aus dem Internetverkauf ergeben.

Die am häufigsten betroffenen Bereiche sind Zigaretten mit einem Anteil von 30% an allen beschlagnahmten Artikeln, gefolgt von anderen Waren (u.a. Batterien, Flaschen, Klebstoff, Leucht- oder Waschmittel) mit 11%, Verpackungsmaterial mit 9%, Kleider mit 8%, Spielwaren mit 4% sowie Parfums und Kosmetikartikel mit 3%. Gefälschte Produkte werden oftmals nicht nach den hiesigen Standards produziert und können gesundheitsschädliche Stoffe enthalten, was bei allen Gebrauchsgütern, vor allem aber bei Spielsachen, Nahrungsmitteln oder Medikamenten schlimme Folgen haben kann.

Wie schon die Jahre davor, nimmt China die Spitzenrolle bezogen auf die Anzahl beschlagnahmter Artikel ein, vgl. nachfolgende Grafik.

Für Inhaber geistigen Eigentums bietet der Zoll ein eigenes Handbuch sowie Formulare zur Unterstützung bei der Durchsetzung entsprechender Rechte an.

Quellen:

http://ec.europa.eu/taxation_customs/customs/customs_controls/index_de.htm

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