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Kampf ums Wasser

23. Februar 2014 - Umwelt, Internationales

Ein Bericht der Food and Agriculture Organization (FAO) der vereinten Nationen warnt vor steigender Wasserknappheit im nahen Osten sowie Nordafrika. Den Prognosen nach wird das verfügbare Wasser bis 2050 um 50% zurückgehen. Für eine sowie schon aride Region mit gleichzeitig steigender Bevölkerung sind schwierige Zeiten zu erwarten.

Schon jetzt kommt es immer wieder zum Streit die kostbare Ressource, beispielsweise durch geplante Staudämme in der Türkei, welche vom Irak kritisch gesehen werden oder zwischen Israel und den Palästinensern. Bisher wurden die Konflikte auf diplomatischer Ebene ausgetragen, wenn sich die Prognosen bewahrheiten und sich das Wasser derart verknappen wird, ist es absehbar, dass es nicht bei verbalen Auseinandersetzungen bleibt.

Wasser ist für die betroffenen Staaten auf vielfältige Art und Weise bedeutend. Neben der Versorgung der Bevölkerung mit den lebensnotwendigen Nass, wird es vor allen in der Landwirtschaft benötigt, welche auch für einen erheblichen Anteil am Gesamtverbrauch verantwortlich ist. Der zunehmende Rückgang genetischer Vielfalt bei den angebauten Pflanzen verschärft die Lage zusätzlich.

In den nächsten Jahrzehnten müssen auch weitere Regionen mit Wasserverknappung - wenn auch nicht so extrem - rechnen, v.a. China, Indien, Australien, USA, Mittel- und Südeuropa. Ein grober Überschlag der dann betroffenen Bevölkerung macht die Dramatik der Entwicklung deutlich.

Wenn ein Gut knapp wird, wird es wirtschaftlich interessant. Die weltweit zunehmenden Privatisierungsbestrebungen im Bereich der Wasserversorgung kann als Beleg dafür gewertet werden.

Wirkliche Lösungsansätze aus den zu erwarteten Problemen sind rar. Ob die Reduzierung von Trinkwasserverlusten, die punktgenaue Bewässerung in der Landwirtschaft und ein allgemein sparsamer Umgang mit Wasser ausreichen werden, ist unwahrscheinlich.

Quellen:

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