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Alarmierende Abnutzung von Wald und Weideland im asiatisch-pazifischen Raum

15. März 2014 - Umwelt, Internationales

Die Region Asien-Pazifik hat bereits jetzt eine enorme historische und politische Bürde zu tragen. Das  zunehmend konfliktäre Verhältnis zwischen Japan und China oder das stets unberechenbare Nordkorea sind bekannte Beispiele. Der wachsende Hunger Rohstoffe lässt unruhige Zeiten befürchten.

Ein weiterer Faktor, der Konflikte zwischen den Staaten dieser Region befeuern könnte, stellt die dauerhafte Zerstörung von Wäldern und Weideland dar. Die daraus erwachsenen Effekte wirken langsam. Dennoch darf nicht vergessen werden, dass Wälder und Weideland essenzielle Elemente für die Wirtschaft sowie vor allem für die Versorgung mit Nahrungsmittel darstellen. Nur noch eingeschränkt nutzbares Land oder gar die Desertifikation führen zu Armut, Nahrungsmittelknappheit und Abwanderung der Landbevölkerung, was insgesamt zu Begehrlichkeiten auf fruchtbares Land oder Fischfanggebiete benachbarter Staaten führen könnte.

Die FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) geht von ca. 400 Millionen Hektar stark geschädigten Wald aus. Dazu kommen jährlich 2 Millionen Hektar Weideland. Dank massiver Aufforstungsbemühungen in China, Indien und Vietnam wächst der Waldbestand im asiatisch-pazifischen Raum. Insbesondere in China hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Verwüstung großer Landstriche mittelfristig dramatische Folgen haben kann. In anderen Ländern ist erst langsam ein Umdenken erkennbar. In Indonesien findet z.B. seit Jahren ein Kampf um Flächen für Palmölmonokulturen statt.

Die für die Bewältigung des zu erwartenden Klimawandel so wichtige Biodiversität bleibt weiterhin bedroht und damit auch die Chance der Menschen die negativen Auswirkungen zu verringern.

Quellen:

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