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Irritierender Artikel

19. März 2014 - IT

Ein vorgestern auf heise.de veröffentlichter Artikel mit dem durchaus drastischen Titel "Hunderte Typo3-Webseiten gehackt" verursacht einige Verunsicherung bei Nutzern des beliebten Content Management Systems TYPO3 .  

Was sich aufs erste Lesen als ziemlich massives Problem darstellt, relativiert sich nach Aussagen der TYPO3-Association sowie zahlreicher TYPO3-User und -Agenturen sehr schnell.

Anders als die Überschrift vermuten lässt, sind nicht nur TYPO3-Webseiten betroffen, sondern ebenso allerlei andere Systeme. Von den betroffenen TYPO3-Versionen scheinen lediglich veraltete Versionen für die Verbreitung von Spam genutzt worden zu sein. Auch bei der erwähnten LTS 4.5 Version scheinen nur alte - also älter als Version 4.5.32 - betroffen sein. Ganz abgesehen davon, dass aktuell noch nicht einmal bekannt ist, ob sich die Hacker überhaupt über das CMS oder vielleicht über ganz andere Wege - FTP, Server...- Zugang zu den Systemen verschafft haben. Selbst die genannten Zahlen scheinen nicht sonderlich glaubwürdig zu sein.

Von heise.de erwartet man eigentlich gut recherchierte und vernünftige formulierte Artikel und keine auf TYPO3-bashing abzielenden Vermutungen. Dass die Marke TYPO3 konsequent falsch geschrieben wird, ist ja verzeihlich. Den Eindruck zu erwecken, dass das System an sich unsicher sei und dabei auf eine derart schwache Faktenlage zu bauen ist enttäuschend.

Letztendlich gilt - und zwar unabhängig ob man mit Drupal, Joomla, TYPO3, Wordpress oder anderer Software arbeitet - dass die Systeme immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden sollten. Und egal welche Präferenzen man hat, die bösen Junge sind bei ihrem Handwerk nicht so wählerisch...

Quellen:

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