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Zeitumstellungsunsinn

30. März 2014 - Gesellschaft

In der gestrigen Nacht wurden mal wieder die Uhren verstellt, diesmal eine Stunde nach vorne, um die sog. Sommerzeit einzustellen, entsprechend abweichend von der Normal- bzw. Winterzeit. Die Idee dahinter zielt auf Energieeinsparungen ab. Die Effekte sind aber inzwischen kaum nachweisbar, oder tendieren je nach Blickwinkel sogar in die gegenteilige Richtung.

Unstrittig ist dagegen, dass die meisten Menschen einige Tage benötigen, um sich an die verschobene Zeit zu gewöhnen. Unkonzentrierte Schüler, verringerte Produktivität von Arbeitnehmern sowie generell erhöhte Gesundheitsrisiken können die Folgen sein.

Insgesamt ergibt sich also das Bild einer Maßnahme, die keinen erkennbaren Nutzen bringt, jedoch durch verschiedene Studien nachgewiesene Risiken für die Menschen in sich birgt. Die Bundesregierung hat dies zwar generell erkannt, verweist aber auf eine 2002 eingebrachte Regelung zur Sommerzeit und will daran festhalten, solange es keine EU-weiten Bestrebungen zur Abschaffung gibt.

Quellen:

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