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Anschläge in Kenia

03. Dezember 2014 - Internationales

Nur 10 Tage nach einem Anschlag auf Busreisende in Kenia, fand gestern in dem Land erneut ein Massaker an Zivilisten statt. Diesmal traf es 36 Arbeiter in der Stadt Mandera, nahe der kenianisch-somalischen Grenze. Nachdem schweren Anschlag auf ein Einkaufszentrum im September letzten Jahres, scheint Kenia wieder verstärkt in den Fokus der radikal-islamsischen Al-Shabaab-Miliz aus Somalia zu treten, die sich für alle drei genannten Taten verantwortlich zeigt.

Als Grund für die grenzübergreifenden Aktionen der Al-Shabaab ist unter anderem das militärische Engagement Kenias im Kampf gegen die Miliz in Somalia zu sehen, dem allerdings erst Entführungen von Ausländern und damit eine Bedrohung der für Kenia wichtigen Tourismusbranche vorausgegangen sind.

Die Karte der Kisenherd in Afrika bleibt damit reichlich Aktuell und wird durch die immer noch nicht völlig unter Kontrolle gebrachte Ebola-Epidemie sogar noch erweitert.

Kenia konnte sich bisher eine solide Stabilität bewahren. Sollten weitere Anschläge folgen, wird das Land auf eine harte Probe gestellt.

Quellen:

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