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UNICEF erklärt 2014 zum verheerendsten Jahr für Kinder

18. Januar 2015 - Internationales

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) stellt in einer Presserklärung fest, dass im Vergleich zur jüngsten Vergangenheit im Jahr 2014 noch nie so viele Kindern direkt oder indirekt von gewalttätigen Konflikten betroffen waren. Sie werden zwangsrekrutiert, zu Waisen gemacht, gezielt angegriffen, entführt, vergewaltigt oder versklavt. 15 Millionen Kinder sind direkt betroffen, geschätzte 230 Millionen leben in Ländern bzw. Gebieten, die unter den Folgen bewaffneter Konflikte zu leiden haben.

Die durch die Gewalterfahrungen verursachten Traumata wirken sich auch langfristig negativ auf die betroffenen Gesellschaften aus, da diese in vielen Fällen auch im Erwachsenenalter weiter spürbar sind und teilweise ganze Generation betreffen.

Verantwortlich für die genannten Zahlen sind u.a. die teilweise langjährigen Konflikte in Afghanistan, Kongo, Irak, Jemen, Nigeria, Palästina, Pakistan, Somalia, Süd Sudan, Syrien, Ukraine, Zentralafrikanische Republik.

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