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Blutiges Jahr in Afghanistan

18. Februar 2015 - Internationales

Nach Zahlen der Vereinten Nationen kamen 2014 mehr Zivilisten bei Kämpfen zu Schaden, als jemals zuvor seit Beginn der Erfassung 2009. Die unten angeführte Abbildung zeigt die generelle Entwicklung. Trotz mehrjähriger Präsenz westlicher Truppen, kann ein deutlicher Trend nach oben ausgemacht werden, wobei die Steigerung im Jahr 2014 vor allem dem Abzug der westlichen Kampfverbände geschuldet und eine weitere Eskalation der jetzt schon zunehmenden Kämpfe zwischen regierungstreuen- und -feindlichen Truppen erwarten lässt.

Ein weiteres Indiz für die Zunahme der Gefechte ist, dass 2014 erstmalig seit 2009 mehr Zivilisten in der Schusslinien der Kombattanten, als durch improvisierte Sprengsätze getötet oder verletzt wurden. Auch wenn Anti-Regierungstruppen mit 72% die Verantwortung für einen erheblichen Teil der zivilen Opfer tragen, zeigt sich auch von Seiten der Regierungstruppen ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Jahr 2013.

Die Entwicklung lässt wenig Gutes für die Zukunft Afghanistans erwarten.

Quellen:

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