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Weltkulturerbe im Irak zerstört

08. März 2015 - Internationales

Nach den massiven Zerstörungen antiker Ausstellungstücke im archäologischen Museum in Mossul, scheint der Islamische Staat seine kulturellen Säuberungen weiter zu forcieren. Die schon während des dritten Irakkrieges stark in Mitleidenschaft gezogenen Ausgrabungsstätten um die über 3000 Jahre alte Stadt Nimrud wurden von Truppen des IS mit Bulldozern und Sprengladungen massiv beschädigt. Auch wenn unabhängige Wissenschaftler keinen Zutritt zu den betroffenen Gebieten haben und der Grad der Zerstörungen nicht im Detail bestimmt werden kann, ist dennoch - vor allen wenn man das bisherige systematische Wüten des IS betrachtet - von massiven und nicht wieder zu behebenden Schäden auszugehen.

Das gleiche Schicksal scheint die als Weltkulturerbe der UNESCO eingestufte antike Stadt Hatra ereilt zu haben, welche als bedeutender Fundort zur Geschichte der Parther galt. Nachdem es zur Zeit nicht nach einem baldigen Ende der Herrschaft des IS aussieht, wird der durch viele kulturelle Schätze gesegnete Irak noch weitere Zerstörungen erdulden müssen.

Quellen

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