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20. April 2013

Berufsperspektiven für Schachspieler

Heute wurde ich auf ein völlig neues Berufsbild aufmerksam gemacht, welches anscheinend gezielt auf die Schachspieler unter uns abzielt. Der Stelle obligt vermutlich eine entsprechende Auswahl guter Schachspieler sowie deren Koordination im Unternehmen. Begriffe wie Gabelangriff, Rochade oder Doppelschach sollten den Interessanten bekannt sein. Ob im Bewerbungsverfahren auch Schach gespielt werden muss, ist zum aktuellen Zeitpunkt unklar. Die Anzeige erschien heute (20.04.) in der SZ.

28. Februar 2013

SIE sind doch der Spamer!

Heute morgen erwarteten mich zahlreiche identische Mails, die irgendwie nach einem missglückten Newsletterversand aussahen (alle Empfänger sichtbar, immer der gleiche Inhalt) und permanent mehr wurden. Lästig, aber nicht weiter wild, ein Filter regelte das Problem.

Doch dann schlug die Stunde der Mailprofis. Denn was macht der schlaue Mensch: Nein, er löscht den Mist nicht einfach und erstellt sich einen simplen Filter im Mailprogramm, nein, er klickt natürlich auf "alle antworten" und beglückt die eh schon genervten Empfänger mit Mails wie:

"Unglaublich!!! Ich habe gestern und heute insgesamt 48 emails von Ihnen erhalten!! Stellen Sie sofort den email Verkehr an mich ein!!!!"

"Ich möchte auch keine MAILS MEHR!!!"

"Wenn wir noch eine E-Mail bekommen werden wir prüfen, ob gegen diese Flut von E-Mails rechtliche Richte eingeleitet werden können.

"Ich bitte um Lösung meiner Daten und eine Bestätigung hierfür!!!!!"

Die orthografischen Ungenauigkeiten in den Zitaten habe ich 1:1 übernommen...  Nach den ersten Beschwerdemails reagierte der Betreiber, und entschuldigte sich.

Genervte User baten jetzt die ursprünglichen Spamopfer sich doch bitte mit Beschwerden direkt an den Betreiber und nicht an alle zu wenden. Kein Effekt... mindestens 20 von geschätzten 200 Empfängern belästigten die anderen Personen mit dummen Nachrichten (s.o.), die auch nicht so einfach zu Filtern/Blocken und daher deutlich nerviger als die Ausgangsmails waren.

Die Versuchung war durchaus groß, diesen E-Mailprofis eine deutliche "SIE sind doch der Spamer!" Nachricht zukommen zu lassen...

26. Januar 2013

Abgesang auf den guten Spam

Nicht das Spam jemals sonderlich interessant war, aber das bißchen was heute noch durch die Filter gelangt weist ein erschreckendes Maß an Einfallslosigkeit auf.

In den Anfangszeiten der Spamerei wurden dem neugierigen Leser noch Bilder leicht begleideter Damen offeriert, später vergleichbarer Inhalt im Videoformat. Diverse Körperoptimierung für Frau und Mann - schlanker, kräftiger, schlauer mit wenigen Pillen - lasen sich ebenfalls mit einem Schmunzeln.

Die angeblichen Nachrichten junger, heiratswilliger Frauen aus dem Ausland waren ebenso ein verspamtes Abbild unschöner Realitäten wie die amüsanten Mitteilungen von Bankmitarbeitern und niederen Chargen diverser Diktatoren die ausgerechnet mit meiner Hilfe Millionen in Sicherheit bringen wollten. Vor allem letztere wiesen ein erstaunliches Maß an Aktualität bezüglich der Konfliktherde rund um den Globus auf.

Mit dem Lotteriespam ging die Unterhaltungsqualität des Spams enorm nach unten. Und heute? Der unsägliche Krankenkassen-Spam. Was es da zu sparen gäbe, unglaublich. Aber das Thema ist einfach nicht lustig. Es ist langweilig und keiner will das lesen. Der Knüller ist der aktuell grassierende "Sicherheit im Beerenanbau"-Spam. Also bitte! Wer würde sich so etwas anschauen wollen? Niemand!

Daher die Bitte an die vielen Spamer: schreibt mit bitte wieder unterhaltsamen Spam und nicht diesen öden Nonsens!

Und an die hilfreichen Spamfilter die Bitte doch ab und an etwas Spam
aus besseren Zeiten durchzulassen....

16. Januar 2013

Bankenrechnung

Ein spannendes Bankenerlebnis. Ich abstrahiere den Sachverhalt etwas.

Angenommen Sie haben zwei Konten bei einer Bank, nutzen davon aber nur noch eines. Das zweite hat einen Saldo von 0,- €. Jetzt meint die Bank Gebühren einführen zu müssen und belastet das zweite Konto mit 30 €, so dass es im Minus ist.

Daraufhin beschweren Sie sich, bekommen zugesagt den Betrag zurückerstattet zu bekommen und kündigen das zweite Konto.

Konto zwei wird aufgelöst, dafür bekommen Sie 30,- € auf Konto eins gut geschrieben.

Wer die Rechnung verstanden hat, hat vielleicht auch einen Grund der Bankenkrise erfasst.

11. Januar 2013

Die erste 3 Cent Briefmarke

Nachdem ich diese Woche schon die erste 58 Cent Briefmarke erhalten hatte, kam heute gleich noch ein mit einer 3 Cent Briefmarke frankierter Brief an. An den bisher aufgeschnappten Beschreibungen, Kritiken und Bildern gemessen, sieht das neue Postwertzeichen im Original nicht so schlimm aus wie befürchtet. Im Vergleich zu den sonst meist sehr illustrativ gestalteten Briefmarken wirkt sie dennoch wie ein einschneidender Stilbruch.

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