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16. Januar 2013

Bankenrechnung

Ein spannendes Bankenerlebnis. Ich abstrahiere den Sachverhalt etwas.

Angenommen Sie haben zwei Konten bei einer Bank, nutzen davon aber nur noch eines. Das zweite hat einen Saldo von 0,- €. Jetzt meint die Bank Gebühren einführen zu müssen und belastet das zweite Konto mit 30 €, so dass es im Minus ist.

Daraufhin beschweren Sie sich, bekommen zugesagt den Betrag zurückerstattet zu bekommen und kündigen das zweite Konto.

Konto zwei wird aufgelöst, dafür bekommen Sie 30,- € auf Konto eins gut geschrieben.

Wer die Rechnung verstanden hat, hat vielleicht auch einen Grund der Bankenkrise erfasst.

15. Januar 2013

Weniger Quecksilber, mehr Wirtschaftsleistung?

Quecksilber ist eine hochgefährliche Substanz, welche vor allem Föten schwer und nachhaltig schädigen kann. Dennoch wird es in vielen Produktionsabläufen eingesetzt.

Nach einer aktuellen Studie werden in Europa jedes Jahr 1,8 Millionen Kinder einer Belastung oberhalb 0,58 μg/g ausgesetzt und über 200.000 Kinder überschreiten sogar das von der WHO gesetzte Limit von 2,5 μg/g.

Das besondere an der Studie ist, dass sie versucht die ökonomischen Folgen der Quecksilberbelastung zu beziffern und geht bei einer konsequenten Reduzierung der Quecksilber-Kontamination von einer wirtschaftlichen Mehrleistung von 8 Milliarden Euro aus.

Quellen:

15. Januar 2013

Die bekannte und die unbekannte Ölpest

Am 20. April 2010 explodierte die Ölbohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko. Mehrere Arbeiter verloren ihr Leben und es wurden gigantische Mengen Öl freigesetzt. Schätzungen gehen von 800 Millionen Litern aus.

Es wurden durchaus Anstrengungen unternommen der Lage Herr zu werden. Auf Grund der Dimension der Katastrophe bleibt es offen, in wieweit mittel- und langfristige Schäden begrenzt werden können.
BP hat bisher schon mehrere Milliarden Dollar Schadensersatz bezahlt. Und es könnte noch viele weitere folgen. Im Vergleich zu früheren Unglücken versucht BP die Angelegenheit möglichst leise - und meist außergerichtlich - zu regeln.

Während der Untergang von Deepwater Horizon zumindest kurzzeitig für ein intensives mediales Echo sorgte (inzwischen findet man nur noch gelegentlich Artikel, obwohl die Folgen noch lange nicht beseitigt sind), bleibt eine andere Katastrophe seit Jahren so gut wie unberücksichtigt: die Ölpest im Nigerdelta.

Während sich das ausgelaufene der Deepwater Horizon in den Weiten der Meere verteilt und viele Auswirkungen nicht offensichtlich (!) wahrnehmbar sind, sind im Nigerdelta ganze Landstriche für Jahrzehnte verseucht und raubt vielen Menschen die Lebensgrundlage. In ersten Linie wird dort das Unternehmen Shell verantwortlich gemacht.

Quellen:

12. Januar 2013

Post von der Gewerbeauskunfts-Zentrale

Und schon wieder Post von der "GWE-Wirtschaftsinformationen GmbH". Dort wird mir ein Eintrag auf den Portal "Gewerbeauskunfts-Zentrale.de"* angeboten. Das ganze Schreiben sieht stark nach Behörde aus. Im Text sind sehr geschickt offiziell klingende Worte verpackt ("Gewerbebetrieb", "auf Richtigkeit kontrollieren", "Geschäftsbezeichnung"). In einem sehr dezenten Grau sind auf der Rückseite die AGBs nachzulesen.

Um es kurz zu machen: es wird hier sehr geschickt versucht einen banalen Eintrag in einem Onlineportal zu verkaufen. Die "Gewerbeauskunfts-Zentrale" hat nichts mit den Staat zu tun, sondern ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen.

Auf dem beworbenen Portal kann man sich zahlreiche Einträge von Firmen ansehen. Sofern es sich hierbei um reale Einträge handelt, kann man dem Firmeninhaber nur gratulieren.

Es gibt selbstverständlich auch andere schwarze Schafe die es mit ähnlichen Tricks versuchen. Aber die Häufigkeit mit der mir - sowohl persönlich als auch über Freunde und Bekannte - solche Schreiben zugetragen worden sind ist schon erschreckend. Woher die Firma die Daten erhält bleibt offen, aber selbst eine minimale nebenberufliche Tätigkeit - die nicht mal gewerblich ist - reicht erfahrungsgemäß aus, um im Adresspool zu landen.

Ob man nach versehentlicher Unterzeichnung eine Chance hat aus dem min. zwei Jahre laufenden Vertrag herauszukommen bleibt offen. Es wird nicht wirklich etwas verschwiegen, wer gründlich ließt bemerkt den Trick schnell. Dennoch bleibt der Versuch behördlich auszusehen. Im Zweifelsfall einen Anwalt des Vertrauens kontaktieren.

Und jetzt ab in dem Papiermüll mit dem Wisch!

*bewusst nicht verlinkt

11. Januar 2013

Gefährliche Schwachstelle in Java

In der aktuellen Version des weit verbreiteten Java (Version 7 Update 10) klafft eine gravierende Sicherheitslücke, welche bereits in Exploit-Kits verfügbar ist und dadurch von bösen Menschen einfach und exzessiv eingesetzt werden kann.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt bis zum Erscheinen eines Patches die vollständige Deinstallation.

Unter Windows die lässt sich dies einfach über die Softwareverwaltung bewerkstelligen. Eventuell finden sich dort auch noch ältere Versionen (5,6... diese sind anscheinend nicht betroffen), da es bei Java möglich ist verschiedene Versionen parallel am Rechner zu haben.

Wer Java nicht vollständig entfernen will, sollte es wenigstens im verwendeten Browser abstellen.

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